Biologisch-dynamische Wirtschaftsweise


Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise nach Rudolf Steiner ist die ganzheitlichste Form der Landwirtschaft.
Sie verzichtet nicht nur auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln, synthetischen Düngern und auf Massentierhaltung, sondern trägt mittels der Verwendung von Heilpflanzenpräparaten aktiv zur Verbesserung der Boden- und Lebensmittelqualität bei. Sie ist aufs Engste an den Rhythmen der Natur orientiert.

Der Betrieb wird als ein ganzheitlicher Lebenszusammenhang betrachtet, in dem Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen ihren Platz haben. Er ist von einem würde- und respektvollen Umgang miteinander geprägt und sollte in seiner Bewirtschaftung möglichst vielfältig und weitgehend autark sein.

Kernpunkte


1. Beachtung der „Aussaattage“ nach Maria Thun

Seit Anfang der 60er Jahre erstellt Maria Thun einen Aussaatkalender, der an den Phasen des Mondes und seiner Stellung vor den Sternbildern orientiert ist. Es gibt günstige und ungünstige Tage für die Aussaat, Pflege und Ernte der verschiedenen Pflanzentypen.

Weitere Infos s. Literaturtipps: M. Thun, Aussaattage 2009


2. Verwendung der biologisch-dynamischen Präparate


Bei diesen Präparaten handelt es sich um pflanzliche, tierische und mineralische Produkte, die über ein spezielles Herstellungsverfahren spezifische Kräfte ausbilden, die für die Pflanzen und den Boden förderlich sind. Diese Präparate werden - ähnlich wie in der Homöopathie - in höchster Verdünnung in Wasser auf Pflanzen und Boden ausgebracht.

Weitere Infos s. Literaturtipps: C.v. Wistinghausen, 2005


3. Das Halten von Kühen

Ausgehend von der Idee des Betriebs als Gesamtorganismus ist für einen demeter-Betrieb das Halten von Tieren, insbesondere von Kühen, verbindlich. Die Tiere erhalten das hofeigene Futter, im Gegenzug wird der Mist der Tiere auf die landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht. Eine Besonderheit bei demeter ist, dass die Kühe ihre Hörner behalten.
Für einige, stärker spezialisierte Betriebe, ist die Tierhaltung nicht obligatorisch.
Zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und im Sinne des ganzheitlichen Betriebsorganismus wird aber regelmäßig Mist eines demeter-Betriebs ausgebracht.
Wir verwenden den Mist unseres Kooperationsbetriebs Hof Luna bei Alfeld.

Weitere Infos www.demeter.de