Valeriana off.
Halbschatten und Feuchtigkeit verträgt Baldrian genauso wie Sonne und Trockenheit. Allerdings unterstützt ein warmer Standort die Qualität. Von Juni bis August zeigen sich filigrane weiße bis zartrosa Blüten. Als Würzkraut findet Baldrian keine Verwendung, gleichwohl ist die Wurzel bekannt als altes bewährtes Beruhigungsmittel: Tee (2 Teel. getrocknete Wurzel/ Tasse) bei Unruhe, Angstzuständen, Verkrampfungen, Prüfungsstress. Heiß getrunken, ist der Tee ein ausgezeichnetes Einschlafmittel. Tipp: Heiße Bäder mit Baldrianauszügen sind äußerst entspannend.
Cedronella triphylla
Die Ursprungsheimat sind die kanarischen Inseln. Der bevorzugte Standort des Balsamstrauchs ist sonnig und trocken, der Boden kalkhaltig. Die Blüten haben eine rosa-weißliche Farbe. Balsamstrauch wächst schnell und kann mehrmals im Jahr geschnitten werden (schön für Duftpotpourris). Er ist frosthart nur bis -8° C, da ist es vorteilhaft, dass er sich auch Kübelpflanze eignet. Überwintern Sie ihn dunkel und kühl im Keller oder hell und kühl z.B. in einem Treppenhaus. Ein Tee aus den Blättern regt spürbar den Kreislauf an und schmeckt erfrischend nach Minze/ Zitrone. Tipp: Balsamstrauch sollte man als Verwöhnbad versuchen! Lieferbar ab Juni
Ocimum species
Aus der Nähe des Schwarzen Meeres kommt dieses ausdauernde Basilikum zu uns. Sein kräftig würziges, leicht zimtiges Basilikumaroma nicht nur als Veredelung von Tomaten verwenden, sondern auch als Delikatesse an Obstspeisen! Die Blätter sind kleiner als die des Genoveser Basilikum (2-3 cm) und fleischig. Die Pflanze ist gut im Topf zu halten. Im Winter sollte sie nicht kälter als +10° stehen. Lieferbar ab Mai Lieferbar ab Mai
Helichrysum italicun
Diese wunderschöne Duftpflanze ist ein Muss für jeden Stein- und Duftgarten. Mit den vielen echten Currymischungen teilt sie "lediglich" das Aroma. Wer mag, kann es gerne verwenden, zum Salat oder zur Suppe. In Suppen nur kurz ziehen lassen, sonst wird es zu bitter.
Viola odorata
Das Duftveilchen ist ein Bote des Frühlings: Im März, wenn noch kaum etwas blüht, erscheinen seine dunkelvioletten Blüten und verströmen ihren betörend süßen Duft. Die winterharte Pflanze steht gern an halbschattigen Standorten, z.B. unter Bäumen, auf einem nährstoffreichen und feuchten Boden. Sie vermehrt sich gut von allein, sodass im Lauf der Zeit ganze Veilchen-Teppiche entstehen. Sehr hübsch ist die Kombination mit der Echten Schlüsselblume, die zur selben Zeit blüht. Die Blüten sind essbar und können kandiert oder zur Dekoration von Speisen verwendet werden.
Santolina viridis
s. Heiligenkraut, Grünes
Anthemis nobilis
Römische Kamille wurde schon immer gerne im traditionellen Bauerngarten angebaut, da sie im Gegensatz zur Echten Kamille mehrjährig ist und sich somit besser für die Gartenkultur eignet. Ihr Aroma ist fruchtiger, geradezu verblüffend angenehm. Sie wird gerne in Rasen gesetzt, das sie relativ niedrig bleibt und in der Blütezeit von Juli bis August ein besonderer optischer Gewinn ist. Sehr schön auch in Steingärten in Gesellschaft der Duftraute! Aus den (übrigens gefüllten) Blütenköpfen kann ein Tee zubereitet werden, der bei Krämpfen und Entzündungen Hilfe bringt. Verwendbar ebenso zu infektionsvorbeugenden Spülungen in Mund- und Rachenraum.
Lavandula angustifolia
Lavendel ist die Heilpflanze des Jahres 2008. Ausschlaggebend für diese Wahl war vor allem die nervenberuhigende Wirkung des Lavendels.Und was gibt es Schöneres, als vom Duft des Lavendels begrüßt zu werden! Ein Lavendelbeet oder gar ein Feld vor dem Haus, das ist ein Traum, vor allem, wenn viele Sorten harmonisch zusammen wirken. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.Für Unentschlossene bieten wir ein Lavendelpaket an. Wilder Lavendel ist heute in ganz Europa heimisch geworden, beansprucht aber entsprechend seines Ursprungs in den Mittelmeerländern viel Sonne und einen trockenen, leicht kalkhaltigen Boden mit gutem Wasserabzug. Er blüht von Juni bis August.Seine Verwendung ist vielfältig: In der Küche werden junge Blatttriebe als Würze zu Fisch, Geflügel und Saucen gegeben.Als Tee zubereitet (Blüten) wirkt er beruhigend, als Öl lindert er Kopfschmerzen. Beruhigend ist auch ein Lavendelbad. Ein Extrakt kann man selbst herstellen: 50g Blüten mit 1 l kochendem Wasser übergießen, 15 min ziehen lassen, absieben und dem Badewasser zugeben. Damit setzt man eine alte römische Gewohnheit fort und hat zugleich eine Erklärung für die Namensgebung: Das lateinische lavare bedeutet waschen.Getrocknete Lavendelblüten werden als Duftsträuße in den Wäscheschrank gelegt oder für Duftpotpourris verwendet.Tipp: Lavendel gilt als typischer Rosenbegleiter, der mit seinem Aroma Ameisen und Blattläuse fernhält.
Lavandula x intermedia 'Dwarf Blue'
"Dwarf Blue" wächst kompakter als andere Sorten. Reichhaltige bläulich-violette Blüten und lange Blütenstängel gehören zu seinen Markenzeichen.
Lavandula x intermedia "Grappenhall"
Die Lavendelart ist graulaubig, die Blätter sind relativ breit und der Wuchs insgesamt höher als von Lavendel gewohnt. Typischer kräftiger Lavendelduft!
Lavandula angustifolia "Hidcote Blue"
Dieser Lavendel wächst relativ niedrig (geeignet für kompakte Lavendelhecken). Er hat die für Lavendel seltenen dunkelvioletten Blüten von Juni bis August.
Lavandula angustifolia 'Richard Gray'
Mehrere Jahre hatten wir diese englische Kreuzung des Lavendels nicht im Programm. Beim Rückschnitt im vergangenen Jahr hat er uns aber mit seinem betörenden Duft, der fast an Eukalyptus erinnert, so fasziniert, dass wir ihn einfach wieder vermehren wollten. Von Juni bis September blüht er dunkelviolett. Sein besonderes Kennzeichen sind die länglichen silbrigen Nadeln. Er ist absolut winterhart, hat vor einigen Jahren sogar -24° und starken Ostorkan ohne Schwierigkeiten überlebt.
Lavandula angustifolia "Siesta"
Eine der schönsten Lavendelsorten, grüngrau-laubig mit herrlichen dunkelblauen Blüten; Durch seine kompakte Wuchsform ist er gut geeignet für niedrige Lavendelhecken. Er gilt als besonders robust.
Lavandula angustifolia 'rosea'
Seine niedrige Wuchsform ist der von "Hidcote Blue" ähnlich, der Unterschied besteht in der Blütenfarbe rosa. Beide Sorten zusammen gestellt, ergeben ein hübsches Bild.
Lavandula angustifolia ‚alba'
Dieser weißblühende Lavendel hat große langen Blütenrispen und auch größeres Laub im Vergleich zum Wilden Lavendel.
Filipendula ulmaria
Dem Mädesüß muss man Platz einräumen, an feuchten, sonnigen Standorten kann es 1,50 m hoch werden. Unregelmäßig gefiedertes Laub, filigrane Blüten und ein anhaltend süßer Duft (verantwortlich für die Namensgebung) verleihen der Staude ihren besonderen Zierwert. Nicht zu verkennen ist auch der in allen Teilen der Pflanze enthaltene Wirkstoff Salicyl. Man bedenke den Erfolg des Arzneimittels Aspirin, für das Mädesüß die Ursprungspflanze ist. Als Hausmittel wirkt ein Teeaufguss fiebersenkend, lindert Rheuma und Gicht. Auch in der Küche hat die Pflanze ihren Platz: Sie aromatisiert Süßspeisen, Säfte oder Fruchtweine. Lieferbar ab Mai
Hesperis matronalis
Die zweijährige Nachtviole ist eine Duftpflanze, die ihr schweres Aroma erst in den Abendstunden entfaltet. So ist sie zu ihrem Namen gekommen. Auf lockerem, sandigen Boden kann sie eine Höhe von 1,50 m erreichen. Sie blüht im Frühsommer weiß oder violett. Noch vor der Blüte werden die Blätter als Salatzugabe gepflückt (Vitamin C!). Aber Vorsicht mit der Menge: Sie schmecken schärfer als Kresse und Rucola. Lieferbar ab April
Salvia sclarea
Die südlichen Alpen sind die Heimat dieses wunderschönen Salbei. Vor allem die Blüten in den Farben rosa, violett oder blau (Mai - September) sind ein Genuss. Der Duft lässt sich als süß, würzig, moschusartig beschreiben. (Es wurde immer wieder versucht, anspruchslose Weine mit diesem Aroma zu "echtem" Muskatellerwein aufzuwerten). Die Pflanze ist zweijährig. Muskatellersalbei ist seit der Antike als Aphrodisiakum bekannt. Das frische Kraut in Wein gemischt oder eine aus dem ätherischen Öl gewonnene Essenz wirkt erotisch anregend. Tipp: Ätherisches Öl (aus der blühenden Pflanze gewonnen) in einer Duftlampe wirkt sich beruhigend aus. Lieferbar ab April 2019
Salvia guaranitica
Dieser Salbei ist mit seinen tief blauvioletten Blütenständen einer der schönsten und am längsten blühenden Salvien. Er wird auch Guaranasalbei genannt. Noch im Dezember bis kurz vor Weihnachten holen wir die letzten Blumensträuße des nach schwarzen Johannisbeeren duftenden Salbeis aus der Gärtnerei in die Wohnung, um mit ihm die Saison feierlich zu beenden. Er eignet sich zum Aromatisieren von Kaltgetränken, die Wirkung ist beruhigend. In seiner Heimat Südamerika wird er von Kolibris bestäubt, hier in unseren Gärten von den Bienen. Und da sie zu kurze Rüssel haben, beißen sie in die Seite der Blüte, um sich einen direkten Zugang zum Nektar zu erschließen. Die Pflanze benötigt nährstoffreichen Boden. Sie ist bis ca. -12 Grad zwar bedingt winterhart, wir überwintern sie jedoch im Keller dunkel und kühl. Lieferbar ab Juni
Melilotus officinalis
Der Gelbe Steinklee wird auch Echter Steinklee oder Honigklee genannt. Er kann bis zu 200cm hoch werden. Seine tiefe Pfahlwurzel (bis 90cm) sorgt dafür, dass er sehr gut mit Trockenheit zurechtkommt. Steinklee blüht gelb von Juni bis September. Er hat Wurzelknöllchen mit stickstofffixierenden Bakterien. Wegen der nur 2 Millimeter langen Kronröhre ist der Nektar auch kurzrüsseligen Insekten wie Wildbienen und Schwebfligen zugänglich, er wird aber auch häufig von Hummeln angenommen.
Nicotiana alato
Ein Nacht- und Dauerblüher, große weiße, duftende Blüten über den ganzen Sommer bis in den November, das macht diese Tabakart zum außergewöhnlichen Schmuck im Garten.Die einjährige Pflanze kann 1 m hoch werden. Tabak ist eine giftige Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse. Den zahlreichen Arten in vielerlei Gestalt ist das spezifische Gift Nikotin gemeinsam. Wenig bekannt ist, dass Tabak auch in Mitteleuropa zu kommerziellen Zwecken angebaut wird. Lieferbar ab April
Tagetes tenuifolia ‚Orange Gem.'
Die einjährige Gewürztagetes mit dem leuchtenden Orange der Blüten und dem filigranen Laub ist ein Gewinn für den Garten und in der Küche eine Gaumenfreude. Blätter und Blüten sind essbar, sie schmecken leicht nach Mandarinen, eine ausgezeichnete Zutat für Süßspeisen, Dessertsaucen, Fruchtsafte. Und eine hübsche Dekoration für alles Süße und Käse! Die Pflanze gedeiht auch gut im Kübel, was ein Vorzug ist, da sie sich schneckensicher stellen lässt. Lieferbar ab April
Tagetes tenuifolia ‚Lemon Gem.'
Sie blüht gelb und wächst etwas höher als die Orangengewürztagetes. Ihr Aroma ist etwas frischer und passt sehr gut zu Obstsalat und -quark. Halten Sie die Pflanze besser im Topf und stellen Sie sie etwas erhöht, denn sie ist sehr schneckenfreundlich. Lieferbar ab April
Lippia citriodora (auch: Aloysia triphylla)
Nicht etwa aus Frankreich, sondern ursprünglich aus Paraguay stammend, wird die nicht ganz winterharte, aber völlig pflegeleichte Pflanze als Tee, zu Süßspeisen oder gut auch zu würzigen Speisen wie Reis oder Gemüse verwendet (anstatt Zitronengras). Es ist die zitronigste Kräuterpflanze schlechthin! Sie behält ihr sehr starkes Aroma auch noch nach dem Trocknen. Im Vergleich : Zitronenmelisse verliert nach demTrocknen an Aroma. Köstlich mit Zitronennudeln, hier ein Rezept von Friedhelm Sihora: Nudeln kochen, Butter mit in Scheiben geschnittenen Biozitronen kurz erhitzen. Zitronenverbene und/ oder Zitronenbasilikum kleingeschnitten auf die Portionen geben und untermischen. Guten Appetit!