Rumex rugosus
Die Ansprüche des Sauerampfer sind nicht groß, er gedeiht auch im Schatten in feuchtem humosem Boden. Wer Sauerampfer in seinen Frühlingssuppen und Salaten verwenden möchte, sollte darauf achten, zarte, junge Blätter zu ernten, die älteren werden bitter. Zusammen mit Löwenzahn und Kresse ist Sauerampfer die Pflanze für eine frische, blutreinigende Frühjahrskur.
Ocimum basilicum purpurascens
Die mehrjährige, sehr wüchsige Pflanze kann bis zu 1 m hoch werden, der Stamm verholzt etwas. Sehr hübsch sind die rosa Blüten und die Blätter mit purpurfarbenen Blattadern. Im Vergleich zum bekannten Genoveser Basilikum ist das Aroma kräftiger und würziger. Im Sommer verlangt die Pflanze einen sonnigen Standort, sie lockt Bienen und Hummeln an. Im Winter muss sie sehr hell stehen bei etwa +15-20° C. Sie eignet sich gut als Zimmerpflanze und kann 3-6 Jahre alt werden. Lieferbar ab Mai Lieferbar ab Mai
Ocimum species
Aus der Nähe des Schwarzen Meeres kommt dieses ausdauernde Basilikum zu uns. Sein kräftig würziges, leicht zimtiges Basilikumaroma nicht nur als Veredelung von Tomaten verwenden, sondern auch als Delikatesse an Obstspeisen! Die Blätter sind kleiner als die des Genoveser Basilikum (2-3 cm) und fleischig. Die Pflanze ist gut im Topf zu halten. Im Winter sollte sie nicht kälter als +10° stehen. Lieferbar ab Mai Lieferbar ab Mai
Borago officinalis
Die aus dem Mittelmeerraum stammende einjährige Pflanze mag nahrhaften, aber durchlässigen Boden, keine nasse schwere Erde. Windgeschützt, in Sonne bis Halbschatten, steht sie am besten. Wählen Sie im Kräutergarten besser einen Randplatz, da die Pflanze leicht wuchert und sich gut selbst aussät. Eine Höhe von 80 cm ist nicht ungewöhnlich. Besonders schön sind die sternförmigen Blüten. Die Blätter sind saftig und schmecken verblüffend nach Gurken. Das passt gut zu Salat, Eiern, Quark und in kalte Kräutersaucen. (Erst kurz vor dem Anrichten pflücken und die fleischigen behaarten Blätter etwas mit dem Messerrücken zerstoßen). Die essbaren Blüten nicht vergessen, mit ihnen kann man wunderschön dekorieren. Ein Tee aus frischen oder getrockneten Borretschblättern ist herzstärkend und blutreinigend. Lieferbar ab Ende März
Borago officinalis 'alba'
Weißblühender Borretsch ist eine Rarität! Er unterscheidet sich nur in der Blütenfarbe vom blaublühenden, nicht im Geschmack. Lieferbar ab Ende März Lieferbar ab April 2019
Foeniculum vulg. var. rubrum
Dieser Fenchel ist eine ganz besondere Schönheit für den Kräutergarten. Sein filigranes Laub bringt einen anziehenden Kontrast in das Beet.Er bildet feingefiederte, haarartige, nach Anis duftende und schmeckende Blätter. Die Sprossen tragen im August kleine gelbe Blütendolden.Bronzefenchel ist ein Muss, denn er ist eine der wenigen Wirtspflanzen vom Schwalbenschwanz, dem größten heimischen Schmetterling.Die meist winterharte Pflanze verträgt keine Staunässe im Winter. Sie sät sich gerne selbst aus.Tipp: Samen und Blätter lassen sich in der Küche kulinarisch verwenden. Das Aroma der Blätter erinnert an Dill, eine feine Alternative zur sensiblen Dillpflanze.
Capsicum frutescens
Die Chilisorten variieren in unserer Gärtnerei von Jahr zu Jahr. Da wir aus ökologischen und ökonomischen Gründen das Gewächshaus nur im März beheizen, beziehen wir die Jungpflanzen von einem Kooperationsbetrieb (Demeter), der uns verschiedene Sorten liefert. In der Regel nehmen wir nur mehrjährige Pflanzen in unser Programm auf, die natürlich nicht winterhart sind, z.B. Bolivian Rainbow, De Cheyenne, Gelber Jalapeno, Lila Luci, Mini-Chili, Pimiento de Padron. Lieferbar ab Mai
Anethum graveolens
"Dill, bei dem man nicht weiß, was er will." Er weiß das schon, aber wir Menschen sind oft ratlos. Tendenziell: feuchte Füße und heißen Kopf, daher wurde er früher in Bauerngärten unter Gurken gesät. Damit sind Sonne, Windschutz und ausreichend Feuchtigkeit gleichermaßen gewährleistet. Von August bis September ist Blütezeit (gelbe Dolden). Ein Tee aus Dillsamen oder Blüten mit Honig ist ein beruhigendes Einschlafmittel, hilft überdies bei Verdauungsstörungen. Frisches Kraut wird traditionell als Gurkengewürz genommen, auch zur Abrundung von gemischten Salaten und von Fischgerichten. Dillöl ist Bestandteil einiger Kräuterliköre. Lieferbar nur Ende März-April
Aptenia cordifolia
Viele, die das Eiskraut während des Urlaubs in den Mittelmeerländern kennengelernt haben, wissen gar nicht, dass es eine delikate Alternative zu Sauerampfer für Salat und Quark ist.Die Pflanze hat kleine pinkfarbene Blüten, sie ist ein wunderschöner Dauerblüher.Mir ihrem ungewöhnlichen Erscheinungsbild macht sie sich sehr gut im Kübel oder als Hängepflanze. Lieferbar ab Juni
Allium cepa var. profilerum
Die Etagenzwiebel oder Luftzwiebel trägt auf ihren Blütenstängeln Brutzwiebeln, die dort ihrerseits austreiben und wiederum Brutzwiebeln tragen. Das erklärt ihren Namen: Sie wächst in mehreren Etagen heran. Die Pflanze ist winterhart und liebt ein eher kühles Klima, dann gedeiht sie prächtig. Selbst im Winter wachsen ihre grünen Stängel, sodass man noch ernten kann. Die einzelnen Brutzwiebeln erinnern in ausgereiftem Zustand in ihrer Größe an kleine Perlzwiebeln.
Chenopodium bonus- henricus
Diese widerstandsfähige Staude hat keine besonderen Ansprüche an den Standort. (Halbschatten)Sie ist überall in Europa zuhause, größere Anbaubedeutung hat sie in England.Von Mai bis Oktober zeigen sich unscheinbare grünliche Blüten.Die Wuchshöhe beträgt 40-70 cm.Der spezielle Wert der Pflanze liegt in ihrem hohen Gehalt an Vitamin C. Guter Heinrich wurde vor allem während der Hungersnöte im England des 19. Jahrhunderts zum begehrten Kraut und Gemüse.Er wurde angehäufelt wie Spargel und im zeitigen Frühjahr als Spargelersatz geerntet (junge Triebe). Die jungen Blätter werden wie Spinat verwendet, daher der Beiname Wilder Spinat.
Plantago coronopus
Die heute fast vergessene Pflanze ist seit dem 16. Jhd. Salat-, Gemüse- und Heilpflanze aus der Familie der Wegeriche.Sie ist wintergrün und liefert noch vor den Frühlingskräutern einen gesunden Wildsalat mit viel Vitamin A und C. Die jungen Blätter und Blütenknospen können für eine Salatmischung verwendet werden, die älteren Blätter mit nussigen und leicht bitteren Aromen -in Olivenöl oder Butter gedünstet- als Gemüse. Hirschhornwegerich ist hilfreich bei Nieren- und Blasenbeschwerden.Die Pflanze wächst eher in die Breite als in die Höhe (ca. 30 cm), bevorzugt mäßig feuchte Böden und Sonne.
Tropaeolum majus
Aus Peru und Mexiko kommt die Kapuzinerkresse zu uns. Besondere Ansprüche an den Boden hat sie nicht, sie gedeiht in Sonne bis Halbschatten und muss ausreichend gewässert werden. Staunässe ist ungünstig. Die Kletterpflanze ist einjährig, sie bildet bis zu 3 m lange Triebe. Die glockenförmigen Blüten in den Farben gelb, orange und rot sind genauso essbar wie die Blätter. Frisch genossen, z.B. in Salat , zu Quark oder auf einem Butterbrot, aktivieren sie die körpereigenen Abwehrkräfte. Tipp: Die Samenhüllen in Essig und Salz eingelegt, sind ein feiner Kapernersatz. Lieferbar ab April/Mai
Anthriscus cerefolium
Der einjährige Kerbel liebt es sonnig bis halbschattig in lockerem, mäßig feuchtem Boden. Bei Trockenheit kräftig gießen! Kälte macht der Pflanze nichts aus. Von Mai bis August ist Blütezeit (kleine weiße Blüten). Kerbel wird reichlich in der französischen Küche verwendet. Die jungen frischen Blätter schmecken leicht nach Anis und passen natürlich gut zu Salat, aberebenso gut zu Omelette, Saucen und Suppen. Kerbeltee oder Saft wirken leicht wassertreibend. Lieferbar ab März
Coriandrum sativum
Die einjährige Pflanze will es sonnig und warm in lockerem, kalkhaltigen Boden. Sie blüht weiß im Juni und Juli. Frischer Koriander verströmt einen herben Geruch, der nicht bei jedermann beliebt ist. Eine Teemischung mit Kümmel und Kardamon ist wohltuend bei Völlegefühl. Als Würzpflanze ist Koriander geschätzt für asiatische Gerichte, als Zutat für Lebkuchen und als Bestandteil von Currypulver. Lieferbar März
Polygonum odoratum
Die Pflanze ist verwandt mit dem heimischen Wiesenknöterich und sieht diesem sogar zum Verwechseln ähnlich. Sie ist widerstandsfähig und sehr wüchsig. Von Zeit zu Zeit kann sie einen kräftigen Rückschnitt vertragen.Sie kann auch schattig in feuchtem Boden stehen, vielleicht eine Idee für den Teichrand.Winterhärte besteht nur bis -8° C, daher ist die Überwinterung im Haus zu empfehlen: entweder hell und kühl oder hell, warm und feucht (am Fenster des Badezimmers). Da die Pflanze tropischen Ursprungs ist, verträgt sie eher Feuchtigkeit als Trockenheit. Das intensive Korianderaroma passt in asiatische und südamerikanische Gerichte.Lieferbar ab Mai
Nasturtium officinale
Die Brunnenkresse wächst vor allem in feuchter, nährstoffreicher Erde und in (möglichst) fließenden Gewässern. Schatten und hohe Luftfeuchtigkeit begünstigen den Wuchs. Die Blütezeit ist von Mai bis September, eine herrliche Pracht aus kleinen weißen Blüten. Das Aroma der Blätter und zarten Stiele ist würzig-scharf. Das passt sehr gut in Salate, Quark und Kräuterbutter. Die Blätter sind stoffwechselanregend. Lieferbar nur März/April
Levisticum officinale
Die winterharte Staude kann 2 m hoch werden und, hat sie ausreichend Platz und ihren bevorzugten Standort im Halbschatten, bis zu 15 Jahre alt werden. Der Boden sollte tiefgründig, nährstoffreich und gleichmäßig feucht sein. Hellgelbe Blüten zeigen sich von Juli bis Oktober. Liebstöckel, allgemein bekannt als "Maggikraut", erinnert an Sellerie. Blätter und Wurzel in Suppen, zu Gemüse, Fleisch und Fisch verleihen eine herzhafte Note. Man kann sich auch ein Butterbrot mit Liebstöckel durchaus schmecken lassen! Aus der getrockneten Wurzel kann Tee zubereitet werden. Er wirkt wassertreibend und verdauungsfördernd.
Cochlearia officinalis
Die Salzwiesen der nordeuropäischen Küstenregionen sind die Heimat des Löffelkrauts. Ausreichend feuchter Boden, Sonne bis Halbschatten, das sind die Standortbedingungen des eher anspruchslosen Krauts. Als zweijähriges blüht es von Mai bis Juni des 2. Jahres. Es gehört zu den wenigen Kräutern, die selbst im Winter unter Schnee noch geerntet werden können. Löffelkraut wird auch Skorbutkraut genannt, was daher rührt, dass es 200 mal mehr Vitamin C besitzt als Petersilie, ein echter Vitaminbspender! Küchentipp: Mit seinem an Kresse erinnernden scharfen Geschmack gehört es unbedingt in Wildkräutersalate, Z.B. mit Löwenzahn, jungen Brennnesselblättern und Schafgarbe. Kleingeschnittene Blätter auch zu Quark, Eiern oder einfach auf ein Butterbrot.
Majorana hortensis
Nur der einjährige ist auch der echte Majoran mit dem echten Majoranaroma! Entsprechend seiner Mittelmeerheimat möchte er sonnig, warm und trocken stehen, in einem Boden, der gut wasserdurchlässig ist. Von Juli bis September zeigen sich kleine weiße Blüten. Tee aus Majoran hilft bei leichten Magen-Darm-Beschwerden. Küchentipp: "Majoran-Kartoffeln" Kleine, halbierte Kartoffeln mit der Schnittfläche nach oben auf einem Backblech ca. 30 min backen. Für die Majoran-Kruste: Kraut mit gehackten Sonnenblumenkernen und etwas Schwarzkümmel mischen und die gewendeten Kartoffeln damit belegen, etwas Öl darüber geben und überbacken. Lieferbar ab April
Perilla frutescens
Die aus Asien stammende Perilla, auch Shiso genannt, ist mit ihren purpurfarbenen großen Blättern für manche Menschen gewöhnungsbedürftig, andere lieben sie. Sie verleiht Reis-, Gemüsegerichten oder Salaten eine fantastische tropische Geschmacksnote. Der Standort für die Pflanze darf sonnig und feucht sein. Tief rosa bis violette Blüten zeigen sich von Juli bis August. Die bis 60cm hohe Perilla ist zwar einjährig, aber sie ist wie alle Pflanzen in unserer Gärtnerei samenfest (nachbaufähig) und lässt sich sehr leicht im Folgejahr vermehren. Lieferbar ab April
Petroselinum crispum
Die Petersilie braucht nahrhaften, humosen und durchlässigen Boden. Um das reichlich enthaltene Vitamin C zu nützen, sollte sie nur frisch verwendet werden und zum Schluss über die fertigen Gerichte gestreut werden. Das Vitamin wirkt blutreinigend, harntreibend und unterstützt die Verdauung. Das Kraut blüht im zweiten Jahr gelb von Juni bis Juli, aber Vorsicht: sobald die Blüte beginnt, sollte es nicht mehr verwendet werden, da es einen Giftstoff entwickelt, dessen höchste Werte in den Samen sind. Von Heilkundigen wurde es als Abtreibungsmittel verwendet. Lieferbar ab März
In manchen Regionen ist die krause Petersilie beliebter, weil sie auf Speisen dekorativer wirkt, allerdings schmeckt sie weniger würzig. Geben Sie ihr nicht stets denselben Platz im Garten. Die Samen sind giftig! Früher waren sie ein natürliches Abtreibungsmittel. Lieferbar ab März
Lepidium latifolium
Pfefferkraut ist eine winterharte Variante der einjährigen Kresse mit dem typischen pfeffrigen Geschmack. Heute ist sie nur noch selten in unseren Gärten anzutreffen, dabei bietet sie viel:Die jungen Blätter schmecken wie Kresse, die älteren erinnern an Meerrettich und sind dann wirklich scharf – interessant für kulinarische Experimente.Junge Blätter zu Salat, Kartoffeln, Quark- und Eierspeisen, ältere Blätter gekocht als Gemüse, den Wurzelstock verwenden wie Meerrettich (mit Kressegeschmack).Die Pflanze verbreitet sich über ihre Wurzeln und über Samen und verspricht reichlich Ernte.Sie mag nährstoffreichen Boden in Sonne bis Halbschatten, sie erreicht eine Höhe von ca. 80-100 cm.